2026 – neue Weg gehen
Veränderung tut gut
Ich wollte weitermachen wie bisher.
In den vertrauten Abläufen bleiben, an dem festhalten, was einmal funktioniert hat.
Doch irgendwann wurde mir klar: Das geht nicht mehr. Nicht, weil es falsch ist – sondern weil ich nicht mehr die Person bin, die ich damals war.
Veränderung kündigt sich oft leise an.
Als ein Gefühl von Unruhe.
Als ein inneres Ziehen, das sagt: Da wartet noch etwas auf dich.
Lange habe ich versucht, mich anzupassen.
Mich in alte Rollen zu zwängen, alte Erwartungen zu erfüllen.
Aber Wachstum lässt sich nicht aufhalten.
Was sich einmal bewegt hat, kann nicht zurück in den Stillstand.
Heute weiß ich:
Loslassen ist kein Scheitern.
Es ist ein Akt von Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Ich bin gewachsen.
Meine Werte haben sich verschoben.
Meine Prioritäten sind andere geworden.
Und das, was mich früher definiert hat, passt nicht mehr zu dem Menschen, der ich heute bin.
Veränderung tut gut, auch wenn sie Angst macht.
Auch wenn sie Fragen aufwirft und Sicherheiten nimmt.
Denn sie schafft Raum – für Neues, für Echtes, für mich.
Ich spüre den Wunsch, meine Kreativität noch mehr auszuleben.
Mich auszudrücken, ohne mich zu erklären.
Ideen fließen zu lassen, ihnen Raum zu geben und ihnen zu vertrauen.
Gleichzeitig zieht es mich mehr nach draußen.
In die Natur, ins Licht, in die Weite.
Dorthin, wo Gedanken leiser werden und ich mich selbst wieder höre.
Wo ich atmen kann – frei und unverstellt.
2026 wird eine weitere Veränderung bringen.
Keine, die laut nach außen schreit.
Sondern eine leise, tiefe Bewegung nach innen.
Es wird eine Reise zu mir.
Zu dem, was mich wirklich ausmacht.
Zu meiner Wahrheit, meiner Stärke, meiner Klarheit.
Zu einem Leben, das sich leichter, echter und stimmiger anfühlt.
Ich weiß noch nicht, wie jeder Schritt aussehen wird.
Aber ich weiß, dass ich ihn gehen werde.
Nicht, um jemand anderes zu werden –
sondern um mir selbst näherzukommen.
Und vielleicht ist genau das der Sinn von Veränderung:
Nicht alles neu zu machen,
sondern endlich echt zu sein.
Für 2026 habe ich mir keine klassischen guten Vorsätze vorgenommen. Stattdessen habe ich mir eigene „Regeln“ erstellt: Dinge und Verhaltensweisen, die mir wirklich wichtig sind – und die ich in der Vergangenheit nur allzu oft aus den Augen verloren habe. Vielleicht ist ja auch das eine oder andere dabei, das euch in eurem Leben inspiriert oder begleitet.



In den kommenden Monaten möchte ich hier auch mehr über meinen Weg in eine etwas andere Zukunft schreiben. Über eine Reise, die ich in diesem Jahr antreten möchte. Noch ist nicht alles klar, vieles darf sich entwickeln. Aber genau darum geht es: unterwegs sein, offen zu bleiben und Schritt für Schritt herausfinden, was sich richtig anfühlt.
Bald

